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Numismatische Tage Frankreich-Schweiz 2009

Rückblick


Die Numismatischen Tage 2009 fanden in Zusammenarbeit mit der Société Française de numismatique (SFN) vom 5.-7. Juni 2009 in Dijon, Frankreich statt. Mit fast 90 Personen war die Tagung sehr gut besucht, über ein Viertel davon reiste aus der Schweiz an. Es wurde ein reiches Vortragsprogramm zur keltischen und römischen wie auch zur mittelalterlichen und neuzeitlichen Numismatik geboten; insgesamt 18 Vorträge, davon sieben von Schweizer Seite. Die Vorträge gewährten Einblicke an welchen Themen und mit welchen Methoden zur Zeit in Frankreich und der Schweiz gearbeitet wird.

NT 2009 - Bild 1

Abb. 1: Volle Ränge an den Numismatischen Tagen in Dijon 2009.

Die Tagung war gut organisiert und dem Team vor Ort, allen voran Jacques Meissonnier, ist ein grosses Lob auszusprechen. Zu Beginn der Numismatischen Tage wurde allen Teilnehmern eine Tasche überreicht mit Informationen rund um die Stadt Dijon und vor allem mit der Publikation der Sammlung Bertrand, darin sind 1224 numismatische Objekte erfasst (Musée archéologique de Dijon, monnaies & jetons, collection Ernest Bertrand, Dijon 2009, 375 Seiten). Für dieses grosszügige Geschenk sei nochmals herzlich gedankt. Hervorzuheben sind am ersten Tag die Führungvon Eliane Lochot, die engagiert zu den Jetons der Stadt Dijon sprachund auch mehrere Beispiele von Börsen zeigte, die speziell für diese Jetons angefertigt wurden. Die Führung fand in den Räumlichkeiten der Archives Municipales statt, die früher die Münzstätte beherbergten.Anschliessend wurde im oberen Stock im Prunksaal aus dem 19. Jahrhundert ein Apéro serviert, wo Hr. Didier Martin, Adjunkt des Bürgermeisters der Stadt Dijon, die Tagungsteilnehmer begrüsste.

NT 2009 - Bild 2

Abb. 2: Empfang durch die Stadt Dijon. Von links nach rechts: Michel Amandry (Bibliothèque nationale de France), Hortensia von Roten (Präsidentin SNG), Jean-Pierre Garnier (Präsident SFN), Dominique Montigny (Musée archéologique de Dijon), Jacques Meissonnier, Didier Martin (Adjunkt des Bürgermeisters der Stadt Dijon).

Am Samstag stand neben den Referaten ein Besuch des archäologischen Museums von Dijon auf dem Programm, mit den beeindruckenden und einzigartigen antiken Ex Voto Funden aus den Seinequellen. Nach dem Mittagessen fanden an getrennten Orten die Jahresversammlungen der SNG wie auch der SFN statt. Der Abend wurde von einem gemeinsamen Diner gekrönt, an dem ausgelassen diskutiert wurde und man sich auch in entspannter Atmosphäre austauschen und kennenlernen konnte. Dieses Abendessen bildete auch den offiziellen Abschluss der Tagung. Der Sonntagmorgen war dem fakultativen Stadtrundgang reserviert oder auch der Heimreise. Die in Dijon erhaltene Bausubstanz ist Zeuge der Wichtigkeit und des Reichtums der Stadt im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit. Wir gratulieren zu dieser gelungenen Tagung, die mit viel Engagement organisiert worden ist. Von Schweizer Seite sei neben den Referenten und Referentinnen besonders Pierre Zanchi, dem Sekretär der SNG gedankt, der sich vor Ort im Vorfeld und auch während der Tagung für die Anliegen der Schweizer Kollegen und Kolleginnen einsetzte und das gute Gelingen dieses Anlasses entscheidend mitprägte. 

José Diaz Tabernero